Neues Jahr, professionellere Coaching-Praxis: wo fängst du an?
Eine professionellere Coaching-Praxis baust du in fünf Schritten auf: eine klare Zielgruppe wählen, den ersten Kontakt mit Klienten einheitlich gestalten, Absprachen in einem Coaching-Vertrag festhalten, mit einer festen Struktur und regelmäßigen Sitzungsprotokollen arbeiten und dafür sorgen, dass neue Klienten dich finden. Du musst nicht alles gleichzeitig machen. Ein Schritt pro Monat reicht, um Ende März ein spürbar anderes Jahr zu haben.
Der Januar ist dafür der natürliche Moment. Neue Klienten melden sich, bestehende Klienten nehmen ihr Coaching wieder auf, und du hast nach den Feiertagen frische Energie. Dieser Artikel ist der Startpunkt einer Reihe, mit einem vertiefenden Artikel zu jedem Thema.
Was "professioneller" eigentlich bedeutet
Professioneller arbeiten heißt nicht: mehr Formulare, strengere Regeln oder ein teureres Logo. Es heißt, dass dein Klient jederzeit weiß, woran er ist, und dass du nicht bei jedem neuen Klienten das Rad neu erfindest. Konkret:
- Ein potenzieller Klient versteht schnell, mit wem du arbeitest und was du erreichst.
- Das erste Gespräch folgt jedes Mal einem erkennbaren Ablauf.
- Absprachen zu Dauer, Honorar, Absage und Vertraulichkeit sind schriftlich festgehalten.
- Jede Sitzung hat ein Protokoll, und jedes Coaching hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende.
- Deine Verwaltung kostet Stunden pro Monat, nicht Stunden pro Woche.
Die fünf Schritte
1. Wisse, mit wem du arbeitest
Ein Coach, der "allen" hilft, ist für niemanden die naheliegende Wahl. Eine klare Zielgruppe macht dein Marketing leichter und deine Coachings schärfer. Wie das geht, liest du in eine Nische finden als Coach.
2. Gestalte den ersten Kontakt einheitlich
Im Kennenlerngespräch entscheidet sich ein potenzieller Klient. Mit einem festen Ablauf fühlst du dich sicherer, und der Klient weiß besser, was ihn erwartet. Siehe das Kennenlerngespräch als Coach.
3. Halte Absprachen schriftlich fest
Ein Coaching-Vertrag schützt dich und deinen Klienten und verhindert Diskussionen im Nachhinein. In Coaching-Vertrag: was gehört hinein? liest du, welche Bestandteile dazugehören.
4. Arbeite mit einer festen Struktur
Ein erkennbarer Ablauf vom Intake bis zum Abschluss und ein kurzes Protokoll nach jeder Sitzung sorgen für Ruhe und Kontinuität. Lies von losen Gewohnheiten zu einer festen Arbeitsweise und Sitzungsprotokoll schreiben als Coach. So behältst du auch mehr Ruhe in deiner Arbeitswoche.
5. Sorge dafür, dass Klienten dich finden
Im Januar suchen Menschen einen Coach. Sorge dafür, dass Profil, Website und Empfehlungsgeber in Ordnung sind. Siehe mehr Klienten: sichtbar werden als Coach. Fängst du gerade erst an? Dann lies zuerst eine Coaching-Praxis gründen.
Für deine Klienten: vom Vorsatz zur Veränderung
Viele Klienten kommen im Januar mit einem guten Vorsatz. Das ist ein guter Ausgangspunkt, aber selten ein gutes Coaching-Ziel. In gute Vorsätze durchhalten mit Coaching liest du, warum Vorsätze scheitern und wie Coaching den Unterschied macht. Diesen Artikel kannst du auch mit Klienten teilen.
Womit fängst du diese Woche an?
| Wenn du... | Dann beginne mit |
|---|---|
| gerade als Coach startest | eine Coaching-Praxis gründen |
| zu wenige Anfragen bekommst | eine Nische finden und sichtbar werden |
| viele Kennenlerngespräche, aber wenige Coachings hast | das Kennenlerngespräch |
| genug Klienten, aber wenig Überblick hast | eine feste Arbeitsweise und Sitzungsprotokolle |
| das Improvisieren leid bist | mehr Ruhe in der Arbeitswoche |
Professioneller arbeiten ohne zusätzliche Verwaltung
FocusCoachee ist genau dafür gebaut, diese Struktur einfach zu machen. Du arbeitest pro Coaching-Prozess mit Zielen, Sitzungen, Methoden, Aktionen und Reflexionen an einem Ort. Klienten unterschreiben den Coaching-Vertrag digital, füllen einen Intake-Fragebogen aus und buchen selbst einen Termin. Über deine öffentliche Coach-Seite finden dich neue Klienten. Starter ist kostenlos, für bis zu drei Coaching-Prozesse gleichzeitig.
Alle Artikel dieser Reihe:
- Gute Vorsätze durchhalten mit Coaching
- Eine Nische finden als Coach
- Das Kennenlerngespräch als Coach
- Coaching-Vertrag: was gehört hinein?
- Sitzungsprotokoll schreiben als Coach
- Mehr Ruhe in der Arbeitswoche als Coach
- Von losen Gewohnheiten zu einer festen Arbeitsweise
- Eine Coaching-Praxis gründen
- Mehr Klienten: sichtbar werden als Coach